22.10.2016, Bürgerhaus, 20.00 Uhr

  

ABGESAGT!

ALEX DIEHL & BAND AUF TOUR

"Bretter meiner Welt"

 

Mit Säge, Hammer und Pinsel zu den Brettern seiner Welt

 

Mit Säge, Pinsel und Hammer sieht man Alex Diehl (28) im Booklet des zweiten Albums seine eigene  kleine Bühne bauen, die dann als „Bretter meiner Welt“ auf dem Cover zu sehen ist. Es war seine  eigene Idee, die im Grunde alles darstellt, um was es Alex geht. Er macht sein eigenes Ding und  erfüllt sich hier seinen größten Wunsch. Er wollte immer schon Musik machen mit größtmöglicher 

Ehrlichkeit - auch in der Produktion. Echte Instrumente, Verstärker und ein analoges  Aufnahmeverfahren bestimmen den Sound. „Es war mir wichtig, ein echtes Cello mit allen  Nebengeräuschen wie dem Strich über die Saiten auf Band zu haben. Das entspricht vielleicht nicht  den aktuellen Hörgewohnheiten, aber genau so sollen meine Songs klingen.“ Der Titelsong „Bretter  meiner Welt“ führt uns auch gleich mit kraftvoll, sphärischen Analogsounds in Alex musikalischen 

Kosmos. Er tritt „aus dem Schatten ins Licht“, hinauf auf die Bretter seiner selbst gebauten Welt aus  Musik.

 Neben Songs mit aufrichtigen Botschaften wie dem deutschlandweit schon bekannten Friedensong  „Nur ein Lied“ sind auf „Bretter meiner Welt“ vor allem auch sehr persönliche, autobiografische Songs  zu finden. Die erste Single aus dem Album „In meiner Seele“ ist so ein Song mit viel Gefühl und  Tiefgang. Die Musik ist ehrlicher Singer-Songwriter Folk-Pop mit akustischer Prägung.

 „In meiner Seele“ ist ein melancholisches und leidenschaftliches Abschiedslied an die erste große  Liebe. „Ich war unsterblich verliebt in meiner erste große Liebe“, erzählt Alex zu dem Song. „Wir sind  zusammen erwachsen geworden, sind in die erste gemeinsame Wohnung gezogen. Wir haben die  erste Haushaltsrechnung erstellt und das erste Mal zusammen in der eigenen Küche etwas gekocht.  Sie war wunderschön und ein Traum. Wir waren 5 Jahre zusammen.  Ich hatte immer im Kopf, die heirate ich mal, wenn es mit der Musik endlich läuft. Irgendwann kam  der Tag, an dem sie sagte ‚Ich oder die Musik‘. Ich war so verzweifelt, unendlich traurig. Da steht sie  neben mir und sagt diesen Satz. Von Jetzt auf Jetzt stand sie zwar noch neben mir, fühlte sich aber  unerreichbar weit weg an - „bist jetzt meilenweit entfernt“.